Laura Kneidl – Berühre mich. Nicht. [Rezension]

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Titel: Berühre mich. Nicht.
Autor: Laura Kneidl
Genre: Roman | New Adult
Erschienen: 26.10.2017
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Seiten: 462
erhältlich als: Broschur, eBook
Reihe: ja, Teil 1/2
hier erhältlich: klick

„Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte. Doch dann traf sie ihn …

Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint, und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt dies ihr Herz gefährlich schneller schlagen …“[Quelle:klick]

Ungelogen, ich LIEBE dieses Cover einfach! Ich hab das Buch erst als eBook gelesen aber es mir dann tatsächlich noch mal als Broschur nachgekauft, weil ich unbedingt dieses Buch im Regal stehen haben wollte! Ich habs dann auch als physisches Buch zu Ende gelesen 😀 Wie schön ist die Gestaltung denn bitte? Ein echter Blickfang!

Ich habe keine Angst.
Die Angst ist nicht real.

Sage hat eine schwierige Zeit in ihrer Heimat Maine hinter sich und bricht auf nach Nevada, wo sie ihr Studium beginnt und damit auch einen neuen Lebensabschnitt einläuten will. Sie will alle negativen Erfahrungen hinter sich lassen und da gibt es so einige. Sie hat ein großes Problem mit Nähe und Panikattacken und so ist es für sie alles andere als leicht, sich in ihren Uni-Alltag einzufügen.
Dass sie auch keinen festen Wohnsitz hat und in ihrem VW Transporter lebt, macht ihr Leben auch nicht einfacher. Auch das Geld ist ziemlich knapp und sie hält sich nur so über Wasser, indem sie Schmuck selbst macht und im Internet verkauft.
Als sie an der Uni die hilfsbereite April kennenlernt, ist sie sehr erleichtert und es baut sich schnell zwischen den beiden eine enge Freundschaft auf.
Doch der Job in der Bibliothek, den Sage unbedingt haben wollte und dann auch bekommt, bereitet ihr schnell Bauchschmerzen denn dort ist sie nicht alleine für die Bücher verantwortlich. Sie teilt sich den Job mit dem gutaussehenden Luca, der auch noch Aprils Bruder und obendrein ein echter Frauenheld ist.
Was für eine junge Frau eigentlich der perfekte Beginn einer Freundschaft oder Beziehung sein könnte, ist für Sage jedoch ein absoluter Albtraum. Denn die Nähe von Männern macht ihr riesige Angst und sie ist stets darauf bedacht, auf keinen Fall Körperkontakt zu irgendeinem Mann zu haben.
Sage ist mir von der allerersten Seite an so wahnsinnig sympathisch gewesen, dass ich total mit ihr mitgefiebert habe. Laura Kneidl hat wirklich großes Talent, Charaktere zu erschaffen, die Tiefgang haben und einfach nur bezaubernd sind.
Ich konnte mich an so vielen Stellen in Sage hineinversetzen – aber auch in Luca oder April. Die verschiedenen Charaktere fügen sich alle in ein großes Gesamtbild ein wie Puzzlestücke, alles passt perfekt. Auch die Hintergrundstory zu Sage’s Panikattacken ist absolut schlüssig und sehr feinfühlig erzählt.
Es fällt mir schwer, nicht zu viel zur Story zu verraten, ohne zu spoilern. Deswegen halte ich mich dabei eher kurz.
„Berühre mich. Nicht.“ ist ein Buch, was mir sehr viel Lesevergnügen bereitet hat, mich nachdenklich machte und mir auch nach dem Lesen noch länger im Kopf herumschwirrte.

 „Jeder Satz war wie Sekundenkleber auf den Rissen meiner Seele und hielt mich zusammen – zu mindest noch für eine Weile.“ – Seite 291

 

Der Schreibstil ist mitreißend und realistisch, die Charaktere sind großartig, das Ende ist ein richtig fieser Cliffhanger, was will man mehr? „Berühre mich. Nicht.“ war das erste Buch von Laura Kneidl, das ich bisher gelesen habe und ich freue mich jetzt schon wirklich riesig auf die Fortsetzung, die im Januar 2018 erscheint. Das wird auf keinen Fall das letzte Buch aus ihrer Feder für mich sein.

„Berühre mich. Nicht.“ gehört für mich zu den Jahreshighlights 2017 und ich kann deswegen auch 5 von 5 Sternen vergeben!

 
Laura Kneidl schreibt Romane über unverfrorene Dämonen, rebellische Jäger, stilsichere Vampire, uniformierte Luftgeborene und sexy Bibliothekare. Sie wurde 1990 in Erlangen geboren und entwickelte bereits früh in ihrem Leben eine Vorliebe für alles Übernatürliche. Inspiriert von zahlreichen Fantasy-Romanen begann sie 2009 an ihrem ersten eigenen Buchprojekt zu arbeiten, seitdem wird ihr Alltag von Büchern, Katzen, Pinterest und Magie begleitet.
Hier geht es zur Leseprobe!

 

 

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2 Gedanken zu „Laura Kneidl – Berühre mich. Nicht. [Rezension]

    1. Hallo Sophie,

      ich hoffe ich hab dich damit nicht gespoilert aber Sage denkt nur am Anfang, dass Gavin Aprils Bruder ist. In Wirklichkeit ist Luca der Bruder und Gavin Lucas bester Freund!

      LG,

      Johanna

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