Wulf Dorn – Phobia [Rezension]

Titel: Phobia
Autor: Wulf Dorn
Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: Heyne
Seiten: 400
erhältlich als: Hardcover, E-Book

„Angst hat ein Zuhause

Eine Dezembernacht im Londoner Stadtteil Forest Hill. Sarah Bridgewater erwacht, als sie ihren Mann überraschend früh von einer Geschäftsreise nach Hause kommen hört. Doch der Mann, den sie in der Küche antrifft, ist nicht Stephen. Er trägt jedoch den Anzug ihres Mannes, hat dessen Koffer bei sich und ist mit Stephens Auto nach Hause gekommen. Der Fremde behauptet, Stephen zu sein, und weiß Dinge, die nur Sarahs Mann wissen kann.

Für Sarah und ihren sechsjährigen Sohn Harvey beginnt der schlimmste Alptraum ihres Lebens. Denn der Unbekannte verschwindet ebenso plötzlich wieder, wie er bei ihr aufgetaucht ist, und niemand will ihr glauben. Nur ihr Jugendfreund, der Psychiater Mark Behrendt, kann ihr jetzt noch helfen. Ein psychologisches Duell mit dem Unbekannten beginnt. Und von Stephen Bridgewater fehlt weiterhin jede Spur …“
[Quelle: klick]

„Phobia“ ist der neue Thriller meines Lieblingsautors Wulf Dorn und wie ihr euch sicher denken könnt, hab ich ihn verschlungen. Innerhalb von nur 2 Tagen hab ich dieses Werk gelesen und alles andere wäre auch unmöglich gewesen denn „Phobia“ kann man eigentlich nicht aus der Hand legen.

Zunächst mag es für den ein oder anderen mit Sicherheit ungewohnt sein, dass die Geschichte in Phobia dieses Mal einen ganz anderen Schauplatz, nämlich London, hat. Daran muss man sich vielleicht gewöhnen, für mich war das jedoch überhaupt kein Problem.

Wulf Dorn schafft es mal wieder perfekt, uns mitten in die Geschichte eintauchen und die Angst von Sarah Bridgewater selbst spüren zu lassen. Die in der Kurzfassung beschrieben Szene hat mich besonders gepackt. 

Dazu sei allerdings erwähnt, dass genau dieses Szene nicht frei erfunden war. Wulf Dorn hat sie während seiner Arbeit in einer psychatrischen Klinik erlebt und genau dieses kleine Detail verstärkte meine Gänsehaut beim Lesen von „Phobia“ noch mehr. Es finden sich auch noch andere Szenen im weiteren Verlauf der Geschichte, die einen wahren Kern haben und ich fand es wirklich spannend, mir auszumalen welche Szenen das sein könnten. 

Auch finde ich es sehr gut, dass wir einem alten Bekannten aus Trigger wieder begegnet sind. Da habe ich schon persönlich länger drauf gewartet und finde das eine spannende „Fortsetzung“ seiner Geschichte. 

In der Story wird zwischen mehreren Perspektiven gewechselt, was ich auch sehr interessant fand. Gerade wenn man mitten drin ist in der Spannung wird der Handlungsort gewechselt und wir bekommen einen anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse. Das fand ich wirklich sehr gelungen.

Das Ende von „Phobia“ irritiert mich noch ein Wenig und ich verrate nicht zu viel wenn ich sage, dass ich es so nicht erwartet habe. 

Alles in allem habe ich „Phobia“ sehr gerne gelesen und kann euch – wie bestimmt nicht anders erwartet – eine volle Leseempfehlung aussprechen!

3 thoughts on “Wulf Dorn – Phobia [Rezension]

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