Lea-Lina Oppermann – Was wir dachten, was wir taten [Rezension]

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 Was wir dachten was wir taten Lea-Lina Oppermann Roman Jugendbuch Beltz & Gelberg Verlag Rezension
Titel: Was wir dachten, was wir taten
Autor: Lea-Lina Oppermann
Genre: Jugendbuch | Roman
Erscheinungsdatum: 17.07.2017
Verlag: Beltz & Gelberg
Seiten: 180
erhältlich als: Broschur, E-Book
erhältlich hier: Klick
„Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf. Fiona ringt fassungslos mit ihrer Handlungsunfähigkeit, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Aggression und Passivität. Als sie den Angreifer enttarnen, sind die Grenzen der Normalität so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt.“ [Quelle: klick]
Das Cover ist schlicht aber total auffällig zugleich. Die Schrift ist sehr groß und man kann nicht erahnen, um was es inhaltlich geht. Solche Cover mag ich sehr gerne und da ist „Was wir dachten, was wir taten“ auch keine Ausnahme.
 Wir werden dir erzählen, was wirklich passiert ist.

ACHTUNG
Es ist fast unmöglich, den Inhalt wiederzugeben, ohne zu spoilern. Wenn du das Buch noch nicht kennst dann empfehle ich dir für die Spannung, meine Inhaltsangabe nicht zu lesen und direkt zu „Meine Meinung“ überzugehen! 🙂

Aus drei unterschiedlichen Perspektiven erleben wir ein Kammerspiel der besonderen Art mit: Einen Amoklauf an einer Schule. Die Klasse von Herrn Filler ist in ihrem Klassenraum eingesperrt und durch Herrn Fillers Augen sowie denen der Schüler Mark und Fiona erleben wir die sehr bedrückende Situation hautnah mit.
Der Amokläufer fordert die Schüler stumm dazu auf, seine letzten 10 Wünsche zu erfüllen. Diese liegen in Form von eingepackten Briefen auf dem Lehrerpult und Herr Filler muss die Briefe vorlesen. Dabei gibt es Forderungen, die „nur“ unangenehm sind, aber auch Forderungen, die sehr gefährlich sind. Der Amokläufer schafft es so ohne selbst zu handeln, die größten Geheimnisse der Schüler ans Tageslicht zu bringen.

Die Stimmung in „Was wir dachten, was wir taten“ ist sehr bedrückend und man spürt quasi selbst den Angstschweiß. Durch die Perspektivwechsel zwischen Herrn Filler, Mark und Fiona wird die Spannung immer weiter gesteigert und man erfährt unterschwellig sehr viel über die Dynamik in der Klasse. Dieses Stilmittel finde ich wirklich fantastisch für ein Buch dieser Art und die Klasse an sich fand ich sehr authentisch beschrieben.

Was wir dachten was wir taten Lea-Lina Oppermann Roman Jugendbuch Beltz & Gelberg Verlag Rezension

Lea-Lina Oppermann hat hier ein Kammerspiel geschaffen, dass für mich eins der absoluten Lese-Highlights in 2017 ist. Die Spannung lässt einen nicht los und eigentlich will und kann man das Buch in einem Rutsch durchlesen. Da das Buch auch nur zarte 180 Seiten umfasst, ging die Geschichte viel zu schnell rum, hinterlässt mich aber sehr beeindruckt und berührt.

Ich denke man könnte ohne Weiteres über alle Protagonisten ein separates Buch schreiben und ich würde sie alle lesen!

Was mich ansonsten noch mit dem hochemotionalen Thema „Amoklauf an einer Schule“ verbindet, könnt ihr in meinem Post „Amokalarm an meiner Schule“ nachlesen.

Was wir dachten was wir taten Lea-Lina Oppermann Roman Jugendbuch Beltz & Gelberg Verlag Rezension

„Was wir dachten, was wir taten“ sollte für mich absolute Pflichtlektüre in Schulen werden, ich empfehle das Buch aber ganz klar auch Erwachsenen.

Lea-Lina Oppermann hat für die ursprüngliche Geschichte zu diesem Debütroman absolut zu Recht einen Preis verliehen bekommen und ich vergebe auch absolut überzeugte 5 von 5 Sternen!

Lea-Lina Oppermann, geboren 1998 in Berlin, studiert Sprechkunst und Kommunikationspädagogik. Geschichten zu hören, zu lesen und zu erleben hat sie dazu gebracht, selbst mit dem Erzählen anzufangen. »Was wir dachten, was wir taten« ist ihr preisgekröntes Debüt.

 

 

 

 

Hier gehts zur Leseprobe!

 

Weitere Meinungen zum Buch:

Evers Welt in Buchstaben

Ankas Geblubber

Die Buchbloggerin

2 Gedanken zu „Lea-Lina Oppermann – Was wir dachten, was wir taten [Rezension]

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