Jennifer L. Armentrout – Obsidian [Rezension]

Carlsen Verlag


Titel:
 Obsidian – Schattendunkel
Autor: Jennifer L. Armentrout
Genre: Urban Fantasy | Jugendbuch
Erschienen: 25.04.2014
Verlag: Carlsen
Seiten: 400
erhältlich als: Hardcover, Taschenbuch, eBook
Reihe: Ja, Teil 1/5

 
„Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um „neue Freunde“ zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat…“ [Quelle:klick]
Das Cover ist wunderschön und gehört optisch zu meinen Lieblingsbüchern im Regal. Ich finde die Cover der ganzen Reihe wirklich gut gelungen und viel besser als die Original-Cover!

Ich blickte auf den Stapel Kartons in meinem neuen Zimmer und wünschte mir, das Internet würde schon funktionieren.

Nach dem Tod ihres Vaters muss Katy mit ihrer Mutter in eine ihr völlig unbekannte Stadt ziehen und sich dort ganz neu einfinden. Der Tod hat Katys Leben auf den Kopf gestellt und auch die neue Umgebung zerrt an ihren Nerven denn kaum ist sie in West Virginia angekommen, muss sie sich schon mit dem schlecht gelaunten Daemon von nebenan rumärgern.Soviel Ärger wie Daemon ihr bereitet, so viel Freude hat Katy allerdings mit Daemons quirliger Schwester Dee, die sofort zu Katys bester Freundin wird.

Katy versucht Daemon aus dem Weg zu gehen doch er macht es ihr nicht leicht und immer wenn Katy gerade das Gefühl hat, er könnte doch ein netter Kerl sein, zerstört er dies wieder mit irgendeiner fiesen Aktion.

Zudem häufen sich die seltsamen Ereignisse in der Kleinstadt und auch Katy gerät in Gefahr.

Katy und Daemon haben eine Hassliebe, die ich sehr unterhaltsam fand. „Obsidian“ ist ja schon ganz schön gehypt worden und ich bin mal wieder recht spät dran. Den Hype kann ich aber durchaus nachvollziehen, wenn auch nicht vollkommen bestätigen. Ich wurde von dem Hin und Her der beiden Protagonisten wie viele andere Leser magisch angezogen und konnte das Buch schwer aus der Hand legen, habe aber doch noch ein paar Zweifel ob es die richtige Reihe für mich ist.Irgendwann wurde es mir mit dem Hin und Her ein bisschen viel denn machen wir uns nichts vor: Es ist ja klar, dass sich eine Anziehungskraft zwischen Katy und Daemon entwickelt. Immerhin sprechen wir von einem Jugendbuch und von einer weiblichen und einem männlichen Hauptcharakter. Diese Entwicklung fand ich aber überhaupt nicht kitschig und nervig, ganz im Gegenteil hab ich mit den beiden mitgefiebert.

Jennifer L. Armentrout konnte mich mit vielen Wendungen im Buch sehr positiv überraschen, ich will hier aber nicht zu viel spoilern.

Allerdings gibt es für mich auch Kritikpunkte.
Die Idee hinter der Familie Black finde ich in Band 1 dieser Reihe noch nicht so ganz überzeugend und ausgereift. Ich hoffe, da kommt noch ein bisschen mehr Hintergrundwissen in den Folgebänden dazu. denn so richtig rund erscheint mir da das ein oder andere noch nicht.

Ich fand Armentrouts Schreibstil sehr angenehm und mochte auch fast alle Charaktere sehr gerne. Bei Daemon bin ich noch sehr zwiegespalten aber auch hier lasse ich mich gerne in den Folgebänden überraschen.

Zu 100% überzeugen konnte mich „Obsidian“ leider nicht aber dennoch fand ich schön zu lesen und werde auch weiterlesen. Ich hoffe ich kann der Hype noch so richtig packen denn es gibt schon einige wirklich gute Ansätze. Aber was soll ich sagen, völlig in seinen Bann gezogen hat mich das Buch leider noch nicht.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen und freue mich schon auf Teil 2, der mich bestimmt noch etwas mehr packen kann als Teil 1.

Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Loki in West Virginia. Schon im Matheunterricht schrieb sie Kurzgeschichten, was ihre miserablen Zensuren erklärt. Wenn sie heute nicht gerade mit Schreiben beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an.

Hier geht es zur Leseprobe!

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